Subversion auf dem Mac

Jeder professionelle Entwickler, ich behaupte das nun einfach mal, kommt früher oder später an den Punkt, an dem eine Versionsverwaltung wie z.B. Subversion sinnvoll erscheint. Ich persönlich möchte inzwischen nicht mehr darauf verzichten, also habe ich mir auf meinem Server-Mac Subversion installiert um dieses dann, mit der netten Software Versions von Sofa, von meiner Entwicklermaschine aus anzusprechen.

Bis Dato hatte ich MAMP laufen (Für Windowsuser: Dies ist äquivalent mit XAMP, nur eben für OS X Maschinen). Ich war recht erstaunt darüber, daß es so schwer sein soll, Subversion in Verbindung mit dem Apachen aus dem MAMP-Paket zum Laufen zu bekommen. Noch verwunderter war ich, als ich ein Softwarepaket fand, welches diesen Service schnell und einfach, inklusive Tracs (einer Software um die Entwicklung mit Tickets, Roadmaps zu spicken), zum Preis von 9 Euro feilbietet. So schwer kann es doch wohl nicht sein, Standardsoftware, die ich innerhalb von 5 Minuten auf einem Linux-Server-System installiere, auf ein OS X System zu heben, oder?

Letztendlich habe ich es dann sein lassen und mir den Apachen geschnappt der bei Snow Leopard schon seinen Dienst verrichtet. MAMP nervte mich schon länger, auch wenn es weiter auf meiner Entwicklermaschine seinen Dienst verrichten wird. Ich persönlich habe lieber echte Pakete, als ein zusammengeschnürtes Paket, welches mir mit einer grafischen Oberfläche das Leben versüssen soll, aber den normalen Workflow (der eben von einer Linuxmaschine und nicht von einem OS X-System abzuleiten ist) verfälscht.

Wie dem auch sei, nachdem ich den Subversionserver eingebunden, die nötigen Module in der Apache httpd.conf angegeben hatte, habe ich nun wieder einen lauffähigen Subversionserver in meinem Netzwerk, den ich nun befülle.

Solltet Ihr jemals in die Situation kommen, Euren MAMP mit Subversion beglücken zu wollen – spart Euch die Zeit, nehmt den normalen Apachen!

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Hallo, mein Name ist Jeanot und bin der Urheber dieses Blogs. Ich schreibe über Themen die mich bewegen, oder aktuell interessieren. Sicherlich ergeben sich dabei Meinungen die nicht dem Mainstream entsprechen – aber auch nicht müssen. Als Programmierer befasse ich mich mit PHP und Java. Man könnte mich als Geek bezeichnen. Seit dem siebten Lebensjahr (geboren im Januar 1974 in Mainz) habe ich mit Computern und allem was dazugehört zu tun. Zwischenzeitlich lebe ich mit meiner Familie im Spessart.

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

    • Warum git und nicht Subversion? 🙂
      Für OS X habe ich die passende Software um Subversion anzusprechen – diese Software, in gleicher Qualität, fehlt IMHO noch git.
      Die Frage ist demnach, was git soviel besser macht, dass der Wechsel von Subversion zu git gerechtfertigt würde. Oder ob Subversion, aufgrund eines professionellen Clients, der git momentan noch fehlt, nicht momentan besser in dieser Konstellation aufgehoben ist.

      • GitX soll recht nett sein: http://gitx.frim.nl/index.html

        Ich finde git einfach handlicher, es passt besser zu meinem Workflow. Da ich sowieso hauptsächlich mit Eclipse arbeite, erübrigt sich für mich auch die Frage nach einem Frontend für so ziemlich alle alltäglichen Handgriffe, mit EGit geht das alles direkt in Eclipse.

        Ansonsten gibts zwischen Subversion und git zum Teil recht deutliche konzeptuelle Unterschiede. Das sprengt hier jetzt etwas den Rahmen, deswegen versuche ich es mal mit einem Link: https://git.wiki.kernel.org/index.php/GitSvnComparison

        • Recht herzlichen Dank!
          Werde ich mir bei Gelegenheit genauer ansehen – hab eben mal drübergeschaut und erkannt, dass sich seit dem Letztenmal, wo ich mich mit git vs. Subversion beschäftigte, einiges in Sachen Clients getan hat.

          EGit fällt im Übrigen bei mir flach, weil ich Eclipse inzwischen meide und eher zu Netbeans tendiere, jedenfalls im Bereich von JAVA-Programmierung.

          Wichtig ist aber, daß man sich überhaupt eine Versionsverwaltung gönnt:).

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