Der zweite Tag mit der Nikon D500

Bei RTL Samstagnacht hieß es bei Mirko Nontschew: „Auch heute haben wir wieder Wetter, Wetter, Wetter.“ und auch heute schüttet es. Dieser Tag ist somit der eineiige Zwilling von Gestern. Ich bin so begeistert, so sehr dass irgendwelche Experimente mit der Nikon D500 vor der Haustür ausbleiben. Zumindest fast, denn ein paar Bilder von deren Sensor haben dann doch noch den Weg auf die XQD-Speicherkarte von Sony gefunden. Das Objektiv (Nikkor 16-80mm 1:2.8-4E) weiß zu gefallen. Es liegt gut und griffig in der Hand und bietet eine angenehme Lichtstärke.

Es sind mehr Bilder im Vorbeigehen, daher bitte ich um Nachsicht. Ein Pilzbewuchs an einigen Baumstämmen darf ich kredenzen. Nicht viel und auch nicht grade schön, denn… Wetter, Wetter, Wetter…

Viel Spaß beim Ansehen.

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ISO 400, 48mm, f3,5

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ISO 100, 16mm, f3.5

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ISO 720, 48mm, f3,5

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Der erste Tag mit der Nikon D500

Wie bereits geschrieben kam gestern gegen Abend die Nikon D500 hier an. Durch die fortgeschrittene Stunde war nicht wirklich Zeit sich ein wenig mehr in das Arbeitsgerät, sprich die Kamera, einzuarbeiten. Das Wort Arbeitsgerät ist bewusst gewählt, weil Nikon nicht den typischen Point and Shoot-Fotografen als Käufer anpeilt – wundert auch bei einem Preis von 3.000 Euro nicht wirklich, oder?

Grade dann wenn man von einer anderen Kameramarke, einem anderen Kamerasystem kommt benötigt man ein wenig mehr Einarbeitungszeit. Klar, mir sind Basics wie Verschlußzeiten, Blendeneinstellungen bekannt, allerdings wie und wo man dies und das einstellt, das ist bei den ganzen Knöpfen und Rädchen erst mal rauszufinden. Von Rädchen und Knöpfchen hat die Nikon viele, wie man anhand des Bildes sehen kann.

Die Nikon D500 von hinten

Die Nikon D500 von hinten

Inzwischen weiß ich, wo und wie man Blende und Verschlußzeiten einstellt, aber da gibt es ja noch mehr – viel mehr!

Aktuell liegt leider auf dem Schreibtisch Arbeit die Größeres verhindert, sodass heute nur ein kleiner, primär verbaler, Rundumblick um die Nikon bleibt. Das Wetter ist meiner Meinung nach im Moment nicht wirklich dazu geschaffen, den Wald um mich herum mit einer Kamera zu beglücken.

Die Haptik der Kamera ist über jeden Zweifel erhaben. Wie das nach vielen harten Einsätzen ist kann ich natürlich nicht beurteilen. Ein Neugerät frisch aus der Packung genommen hat freilich noch nichts erlebt, keinen Verschleiß und man kann hier erwarten, dass die Spaltmasse stimmen, nichts knarzt und wackelt.

Anschlüsse, wie zum Beispiel HDMI um das gute Stück an einen Fernseher anzuschließen, sind übrigens sinnvollerweise unter Gummikappen versteckt. Das schützt vor Wasserkontakt welchen Elektronik bekannter weiße nicht so mag. HDMI ist auch ein gutes Stichwort, die Nikon kann nicht nur in FullHD aufnehmen, sondern auch mit 30 Bildern pro Sekunde in UltraHD, auch bekannt unter 4K. Ich weiß jetzt schon, daß das bei uns in einigen Jahren ein müdes Lächeln auf die Lippen zaubert, weil es dann Standard sein wird.

Jetzt kann man sagen, dass man 4K nicht braucht. Das mag auch stimmen, allerdings ist es schon nicht verkehrt, hochauflösende Videoclips zu haben. Dadurch kann man später noch seinen Bildausschnitt anders wählen, was mit FullHD nicht geht weil dann einfach das Material an Pixel fehlt.

Damit die Kamera die gelieferten Videodaten wegspeichern kann, setzt sie neben dem gewöhnlichen SD-Kärtchen noch auf XQD-Speicherkarten, die einfach schneller als SDKarten sind. Wie schnell dann die Karte wirklich ist, zumindest mit dem mitgelieferten Reader (USB3.0) können wir ja bis zum 14.12 ganz frech testen, dafür haben wir es ja!

Wer eher so wie meine Wenigkeit fotografiert statt filmt, den interessieren natürlich andere Eckdaten. So hat die Kamera eine Auflösung von 20,9 MPixel, eine maximale ISO-Einstellung von 1.640.000 (wo man natürlich auch mal schauen muss, wie weit das wirklich nutzbar ist bevor das Rauschen einem den Spass vermiest) und 153 Autofokus-Sensoren. Verzeiht, wenn ich hier wirklich nur das Thema erst anreiße, das wird noch detaillierter kommen, wenn ich die Kamera mehr in den Fingern hatte. Wenn die Arbeit vom Schreibtisch entschwunden ist, das Wetter passt, kommen dann auch die ersten Fotos aus der Kamera auf Instagram und hier im Blog.

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Nikon D500 mit 16-80mm Nikkor AF-S DX 16-80mm 1:2;8-4 E VR ED Objektiv

Heute kam eine Nikon D500 Spiegelreflex APS-C mit passendem Nikkor AF-S DX 16-80mm 2,8-4 VR ED Objektiv sowie einer Sony XQD Speicherkarte 32 GByte hier an. Mit Glanz in den Augen öffnete ich hastig das Paket und warte nun ungeduldig, nach ein paar schnellen Shoots darauf, dass sich der Akku vollgeladen hat.

Nikon hat mir freundlicherweise dieses Kameraset bis zum 14.12.2016 überlassen damit ich das Ganze ordentlich austesten und darüber berichten kann. Dementsprechend wird es hier einige Bilder und Text (also zum lesen und nicht nur zum schauen) von und über die D500 geben. Links zu den einzelnen Beiträgen findet Ihr dann unten in diesem Beitrag um Euch einen festen Anlaufpunkt zu geben. Schön wäre es, wenn Ihr mir zu der Kamera die ein oder andere Frage stellen würdet. Dann hab nicht nur ich etwas von dem Testzeitraum, sondern auch Ihr. Solche Dinge wie Falltests aus einem Aussichtsturm, oder den Counter wann die Kamera die Grätsche macht kann ich allerdings nicht machen, da ich dafür dann Grade stehen muss.

Aktuell fotografiere ich mit einem Panasonic MFT-System. Dieses System ist natürlich um einiges leichter, was sicherlich nicht verkehrt ist um sie durch den Spessart zu schleppen, dafür bringt aber die D500 eine höhere Auflösung und mehr Features mit – zumindest in der von mir verwendeten Konstellation. Die Nikon ist die erste Kamera, die ich von diesem Hersteller nutzen darf. Wenn mir etwas nicht passt, wird das übrigens niedergeschrieben, auch auf die Gefahr hin, dass mich Nikon danach nicht mehr mag.

Es wird – zumindest für mich – spannend! Lasst Euch überraschen! Zu meinem Instagram-Account geht es übrigens hier: https://www.instagram.com/jeanotb/

Hier die versprochenen Links (werden noch mehr):
Der erste Tag mit der Nikon D500
Der zweite, regnerische Tag mit der Kamera

Nikon D500 APS-C

Nikon D500 APS-C


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Apple im Jahr 2016 – MacBook Pro

Applestore-NYC

Innovativ ist es eigentlich nicht seine Kunden zu verprellen. Alte Zöpfe abzuschneiden ist durchaus legitim, allerdings gestern noch zu propagieren, daß der Lightninganschluss das Beste vom Besten sei und ihn heute beim neuen Macbook Pro vollkommen mit Abwesenheit glänzen zu lassen – das lässt einem schon ein wenig kopfschüttelnd zurück.

Überhaupt, kann man denn da von einer PRO-Serie reden? Ein Gerät für Macher soll es sein, oder doch nicht? Wirkt es denn professionell, wenn man vor seinem Kunden mit einem Gerät daherkommt, welches im Schlepp gefühlte 20 Adapter mitbringt? SD-Kartenleser, USB3/USB2-Adapter. Hat man sich den teuren Lightning-Kram angetan, dafür dann noch einen Adapter on Top.

Und dann dieser Touchstreifen. Kinderkram, sorry! Bis da sich ein Mehrwert einstellt vermisse ich eher ein ganzes Jahr die fehlende ESC-Taste die ich durch einen „Affengriff“ simulieren kann. Stattdessen aber Caps-Lock an Bord zu behalten, eine Taste die mehr ärgert als sie wirklich bringt.

Wer entscheidet denn da in Cupertino? Dass jetzt das Äpfelchen auf der Rückseite des Displays nicht mehr leuchtet… Wahrscheinlich hätte es von Steve Jobs dafür einen Rauswurf gegeben.

Apple arbeitet hoffentlich schwer daran, andere Bereiche statt Computer und Telekommunikation zu belegen, sie sind nämlich schwer auf dem absteigenden Ast in diesem Bereich.

Das iPhone 7 ist extrem altbacken, langweilig. Aus China kommen Hersteller wie Xiaomi und präsentieren das, was Apple präsentieren müsste um mal wieder einen „Must Have“ beim Kunden zu produzieren. Klar, Innovationen in der Größe eines Touchscreens erwarte ich nun nicht, aber zumindest ein „Auf Augenhöhe“-Sein. Stattdessen wird der Preis nach oben korrigiert und dann kommen die Geräte aus China, die genialer sind als das iPhone, zur Hälfte des Preises den Apple aufruft.

Und jetzt präsentiert Microsoft feinste Hardware. Ein Gerät, welches sich Applefanboys gewünscht hätten. Ein Gerät für Macher. Viele haben sich neue iMacs erwartet, auch ein neuer MacPro wäre erneut an der Zeit… Wenn meine aktuelle Hardware in Rente geschickt wird, dann werde ich zwar weiterhin OS X laufen lassen (zuviel Software würde mich an einen Wechsel hindern), aber die Hardware kommt nicht von Apple.

Ach, Apple! Die wollen eigentlich gar nichts mehr mit Computer/Smartphones machen.

Die römischen Statuten, die gegen die AGB von Facebook sind.

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Man sitzt fassungslos vor dem Rechner, schüttelt mit dem Kopf.
Von „Römische Statuten“ ist die Rede, vom StGB. Man fühlt sich zurückversetzt ans Ende von 2012. Damals flutete die erste Schwemme der „Ich widerspreche hiermit den AGBs von Facebook“ unsere Timelines. Doch heute ist es, nach viel populistischem Dreck den man tagtäglich auf den Bildschirm gerotzt bekommt, gefühlt schlimmer.

Da wird sich im Stil eines Sonderschülers artikuliert „Hiermit erkläre ich, dass ich erkläre“, oder „Damit bist Du unter dem Urheberrecht“ und die Leute pinseln es auf ihre Pinnwände.

Prekär wenn es Leute verbreiten, denen man auf irgendeine Art und Weiße Vertrauen schenken soll.

Wer glaubt einem politisch engagieren Menschen denn noch, wenn er solch einen Schwachsinn verbreitet?

Wer will jemanden sein Geld anvertrauen, wenn er nichtmals solch einen Text, vor Verbreitung irgendwie prüft, sondern es mit seinem eigenen Namen verbreitet?

Man demontiert damit seine Reputation bis auf’s Mark, an der man eventuell lange gefeilt hat. Vielleicht, wer weiß, helfen solche Fauxpas den Leuten zu erkennen, dass man erst liest, denkt, prüft und eventuell dann postet.

Auch heute gilt noch das, was ich im Jahre 2012 gesagt habe. Zwischenzeitlich einer der meistgelesenen Artikel im Blog. Das kann man hier lesen…

Hier der komplette Schwachsinn um den es oben geht:

Ich erkläre hiermit folgendes: Heute am 09. Dezember 2015, in Reaktion auf die neuen Facebook Richtlinien. Gemäß den Artikeln l. 111, 112 und 113 des Strafgesetzbuchs, geistiges Eigentum, erkläre ich, dass meine Rechte an allen meinen persönlichen Daten, Zeichnungen, Bilder, Texte etc… Veröffentlicht auf meinem Profil, ab dem Tag, an dem ich mein Konto erstellt habe, alleinig mir gehören. Zu allen Zeiten wird vor Verwendung dieser Sachen, zuerst meine schriftliche Genehmigung erforderlich sein.
Jeder kann diesen Text kopieren und einfügen in Ihrem persönlichen Facebook-Seite. Damit bist du unter dem Urheberrecht. Mit diesem Post lässt du Facebook wissen, dass das veröffentlichen, vervielfältigen, verbreiten, senden, oder auf irgendeine andere Weise Content aus meinem Profil streng verboten ist. Die oben genannten Artikel sind auch für Arbeitnehmer, Studenten, Agenten und / oder — anderes Personal im Dienst von Facebook nicht zu verwenden, ohne meine Genehmigung.
Der Inhalt von meinem Profil enthält private Informationen. Die Verletzung von meinem Privatleben wird bestraft unter Berücksichtigung des Gesetzes (UCC 1-308 1-308 1-103 und das Statut von Rom). Alle Mitglieder sind eingeladen, einen ähnlichen Beitrag zu setzen, oder wenn du willst, kannst du diese Nachricht kopieren und einfügen. Wenn du diese Erklärung nicht mindestens einmal veröffentlicht, wirst du stillschweigend zulassen, dass deine Fotos, sowie die Informationen aus deinem Profil verwendet werden dürfen. (Nicht teilen. Du musst kopieren und einfügen)

Es war einmal…. Anschließen, einschalten, loslegen. Die Qualitätsprobleme bei Apple.

Applestore-NYC

Viele Geschichten beginnen mit den Worten „Es war einmal“, es sind nur Märchen und es ist auch gut, dass es nur Märchen sind. Heute fangen wir dennoch mit diesen Worten an, und das, obwohl es sich nicht um ein Märchen handelt, sondern um bittere Realität.

Es war einmal… das Anschließen, Einschalten und Loslegen der Applegeräte. Früher konnte man Nicht-Appleusern durchaus unter die Nase halten, dass man einfach seinen Mac aus der Verpackung nimmt, einschaltet und zu arbeiten beginnt. Heute ist damit nach den nötigen Sicherheitsupdates, die das Betriebssystem auf die neuste Version hieven, oft Schluss. Da fragt sich der Nutzer wieso der neue, elegante Macbook Air keine Verbindung zum drahtlosen Netzwerk erhält. Sollte doch alles out of the Box funktionieren?

Tat es! Zumindest bis man das Update machte, dann nämlich hat man sich den schon länger existierenden Bug eines Updates eingefangen der alles nur verschlimmert. Der Mac hat fortan, nach dem Zuklappen, oder Neubooten, aber auch einfach mal so, aus Spaß an der Freude, Probleme damit eine Verbindung zum WLAN herzustellen bzw. diese zu behalten. Mal funktioniert die Verbindung, mal verliert er sie nach wenigen Sekunden wieder, oder – wenn es gut läuft – der Rechner bekommt nach langen Minuten eine Verbindung und hält diese über Tage stabil. Kann man mit so etwas arbeiten? Bedingt! Und die Galle steigt einem regelmässig nach oben. Kann man bei Nicht-Appleusern noch von „Funktioniert out of the Box“ reden?

Aber es sind nicht nur die Macs mit OS X betroffen, auch die Cashcows von Apple, iPhone und iPad, welche Apple zum profitabelsten Unternehmen der aktuellen Wirtschaftsgesichte macht, sind von Qualitätsmängel betroffen.

Direkt nach dem Update des aktuellen Modells der iPhone-Serie, dem iPhone 6, verliert dieses (wer hätte es gedacht?) den Zugriff zum WLAN. Erst das Entfernen des Netzwerkes und neu hinzufügen verhilft zur Verbindung zur Außenwelt via WLAN. Na ja, dafür sieht das iPhone doch toll aus! Zwar verrutscht die Kamera im Gehäuse, das Glas löst sich und bei jedem Touch kommt es zu einem hörbaren und ungewollten Klick – ein paar der bekannten Fehler in einem Satz und man kann noch ein paar Sätze so weitermachen – aber das iPhone sieht doch gut aus!

Auch das „Wir erlauben unseren Nutzern nur x Tage den Downgrade auf ein altes Betriebssystem“ unter iOS ist genau betrachtet schmerzhaft.
Wenn der Nutzer, drücken wir es mal wie ein Programmierer aus, nach x+n-Tagen (also einen Tag nachdem die Rückkehr zum vorhergehenden Betriebssystem erlaubt war) erkennt, dass sein iPad-Mini mit der neuen Software so schnell ist, wie ein Commodore C64 beim Bitcoinminen, gibt es auf natürlichem, offiziellen Wege keine Möglichkeit mehr zur alten, aber performeranten Version zu kommen. Kurzum, das Gerät bleibt so zäh. Aber, ist das nicht ein guter Tag, um den Kauf eines neuen Gerätes aus dem Hause Apple in Erwägung zu ziehen?

Apple spricht gerne von Nachhaltigkeit. Nachhaltig ist es, ein Gerät, welches eigentlich aufgrund seiner Leistungsfähigkeit zum Bäumeausreissen taugt, weiter zu nutzen. Zum Beispiel ist ein Tablet, welches nicht mehr leistungsfähig genug ist als Spielkonsole zu dienen, durchaus ausreichend um seine Fernsehserien zu konsumieren, oder als eBook-Reader fortan sein Dasein zu fristen. Den Gedanken wirft man aber so schnell in die Ecke wie das Tablet, wenn alleine die Anzeige der Tastatur nach Update auf die neue Betriebssystemversion 5 Sekunden in Anspruch nimmt, oder – noch schlimmer – dank neuen Bugs das Gerät, in diesem Fall das iPad der ersten Generation, bei einer Anzeige einer Webseite kurzerhand den Browser beendet.

Wie gesagt, Apple hat den größten Gewinn der Wirtschaftsgeschichte gemacht. Das heißt allen Applebashern zum Trotz, dass Apple vieles richtig macht. Aber Apple sollte sich auch daran erinnern, wie schnell sich das Blatt wenden kann (schließlich waren sie schonmal um ein Haar vor dem Untergehen) und wieder mehr in die Qualitätssicherung (das iPhone6 ist ein wahres Desaster!) investieren. Microsoft nämlich macht momentan sehr vieles, sehr richtig und gräbt die Poweruser an der Basis mit ordentlichen Produkten zu guten Preisen und vorbildlicher Integration ab.

Office von Microsoft steht bei Apple Pages gegenüber. Pages, eine Software die im Laufe der Zeit immer mehr kastriert und weniger nutzbar wurde.

Ich war noch nie ein Fanboy irgendeiner Marke, früher nutze ich OS/2, heute OSX, dazwischen Windows und Linux. Es gibt nur eines, was mich bei einem Wechsel zu einem anderen Betriebssystem ärgern würde, der Verlust von viel gekaufter, ehrlich erworbener Software und den bekannten Workflow. Aber hey, wenn die Leute aus Cupertino so weitermachen. Ich will Arbeiten und nicht mich über Qualitätsprobleme ärgern, wie der Kram aussieht ist letztendlich unwichtig.

Ich widerspreche mal wieder den AGB’s – heute mit FDP inside!

dumm

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Immer wenn Facebook etwas an seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen ändert, dann kommen sie aus ihren Löchern, die „Hiermit widerspreche ich den AGB‘s“-Bildchen.

Besonders schön allerdings ist heuer, dass auch die werten Politiker der FDP Patrick Döring (ehemaliger Generalsekretär der FDP) und Dirk Niebel (ebenfalls ehemaliger Generalsekretär und Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) sich mit Ruhm bekleckerten.

Patrick Döring tat sich sogar damit hervor, auf die Frage ob das was bringen würde mit „Ich denke schon. Versuch ist es wert.“ zu antworten. Natürlich ist es einen Versuch wert, seine Parteigenossen als Blödmannsgehilfen dastehen zu lassen und ja, man kann sagen, das ist gelungen!

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Keinen Versuch auszulassen zu zeigen, dass man keinerlei Kompetenzen in Sachen soziale Netzwerke, dem Internet besitzt und jeden Dreck ohne eine Prüfung zu unterziehen teilt, das ist ganz großes Kino. 

Danke an die Zwei!

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Halt die Schnauze, oder Dich ans Thema!

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Seitdem „Wer kennt wen” die Segel gestrichen hat, wird es auf Facebook schlimmer. Jedenfalls ist dies mein subjektiver Eindruck.

Der „Wer kennt wen”-User von Einst hat WKW auch ein wenig den Untergang beschert. Das Niveau war tief angesiedelt (irgendwie passte WKW gut zu RTL :) ) und die Menschen haben primär mit unlustigen, kopierten ASCII-Bildchen kommuniziert.
Zum Geburtstag wurde die tolle Torte auf die Pinnwand kopiert, die optisch eher dem Erscheinungsbild eines Dickdarms entsprach und auf jeder fünften Pinnwand zu sehen war. Man hatte aber nicht nur Pinnwände beschmiert, auch Gruppen wurden geflutet mit kopierten Texten. Der WKWler musste kopieren, er war augenscheinlich nicht in der Lage ist ordentliche Texte zu verfassen und Kopieren ist schliesslich seit Guttenberg State of the Art. Der schöpferische Wert tendiert somit gen null und dadurch sind immer mehr Leute von WKW zu Facebook und Google+ abgewandert, das hat „Wer kennt wen” dann letztendlich das Genick gebrochen.

Jetzt sieht man vermehrt Postings in Gruppen von Facebook, die null mit dem eigentlichen Thema (in alten Zeiten sagte man Topic) zutun haben. Beispiele?
In einer Verkaufsgruppe mit 8.000 Mitgliedern fragt ein User, wie wohl die Lösung auf sein Bilderrätsel (4 Bilder, ein Wort) sei. Er bekommt Antwort, das nächste Bilderrätsel von ihm lässt nicht lange auf sich warten. Das wird 10 mal wiederholt und landet bei mindestens 100 Leuten auf dem Screen, weil Facebook sich dank der vielen Antworten denkt: „Das scheint doch wichtig zu sein, zeigen wir es auchmal den anderen!”.
Und warum das alles? Weil ein Mensch, der in der Schule mehr damit beschäftigt war sich mit dem Sitznachbarn zu unterhalten und mit dem Wortschatz eines Kindergartenkindes daherkommt, meint sich herausnehmen zu dürfen 8000 Leute mit seiner Frage belästigen zu können. Und das nur um ein Level bei einem Casualspiel auf seinem Smartphone weiterzukommen.

In einer anderen Verkaufsgruppe: Das Posting einer Tierliebhaberin über eine Frau, die sich 10 Stunden lang quälen lässt um gegen Tierversuche zu protestieren. Dass zum Teil Kinder die beigefügten Fotos sehen könnten, tangiert dann ebenso wenig wie das Thema der Gruppe. Aber wir haben unsere Message verbreitet, und dann zählt doch nur das! Ich kann es noch teilweise nachvollziehen warum man so etwas postet was einem wichtig ist, allerdings geht solches „Ich verbreite meine Meinung auf Teufel komm raus” auch nach hinten los. Da helfen dann auch nicht die anderen Tierschützer, die nach dem Essen des Schweineschnitzels von real.- für rund 4 Euro das Kilo, meinen lautstark Beistand leisten zu müssen.
„Man kann ja mal eine Ausnahme machen!” tönt es im Tenor.  Die Message ist ja so wichtig – so wichtig, dass sie jeder vernehmen muss.

Themen mit wichtiger Message, die einen Topic (also ein eigentliches Thema) außer Kraft setzen sind übrigens:  Dinge mit Tieren, Dinge vorallem mit/über Kinder, aber auch Gemecker über den Staat und die Regierung sind gern gesehen. Postings mit solchen Inhalten sind immer legitim – zumindest in den Köpfen der geistigen Unterschicht.

Das Posten von Beiträgen, die nicht dem Thema der Gruppe, respektive des Forums entsprechen, kann man in etwa mit dem Besprayen einer frisch gestrichenen Hauswand vergleichen. Der Sprayer sagt: „Nun sieht die Wand viel schöner aus!“, oder: „Hauptsache ich habe meine Message (Tag) verbreitet!“. Ziemlich asoziale und respektlose Einstellung, oder?
Nun mag man vielleicht sagen: „Die Wohnwand kostet ja Geld, das ist ja bei den falsch platzierten Themen nicht so.”, dem darf ich sagen: Doch!

Wir geben Milliarden dafür aus, unsere Zeit zu sparen. Jeder Computerbegeisterte bekam beim Wechsel von einer normalen Festplatte auf eine SSD-Festplatte ein dickes Strahlen in die Pupillen, weil er ein paar Sekunden weniger auf seinen Computer fortan warten musste. Wenn wir hier also Unmengen an Geld ausgeben um nicht zuviel Zeit zu verplempern, dann erzeugt falsch geposteter Dünnpfiff eben Kosten (Und das Sprichwort „Zeit ist Geld” kennt jeder von uns, oder?). Von den Kosten die das Versenden und Empfangen erzeugt wollen wir erst gar nicht reden.

Aber das ist noch nicht alles, durch das Posten von themenfremden Beiträgen verwässert nach und nach ein Forum, bzw. eine Gruppe. Es werden vermehrt Postings verfasst, die nicht dem Thema entsprechen, weil „wenn der das darf!”, oder „die machen ja eh nichts!” gedacht wird. Letztendlich sagen sich dann Leute, die wertvolle Beiträge lieferten, dass es nichts bringt und wenden sich ab, was dann zu weiteren Content führt, der nichtmal in einem Wartezimmer von einer 80 Jährigen Patientin gelesen würde, die nur den Arzt besucht um nicht der Langweile ausgesetzt zu sein.

Eigentlich wäre alles so einfach, wenn man die nachfolgenden Punkte beherzigen würde:

  • Bevor man postet, passt das Thema eigentlich in das gewählte Forum, bzw. die gewählte Gruppe? Oder bespraye ich am Ende mit meinem Beitrag, so zusagen eine Hauswand?
  • Ist mein Posting eigentlich wirklich nötig? Oder könnte ich, wenn ich eine Frage habe, das auch per Google innerhalb von 30 Sekunden selbst rausfinden?
  • Entspricht das, was ich da poste überhaupt den Tatsachen? Teile ich etwas, was ich noch gar nicht ausreichend geprüft habe ob es stimmt?
  • Kann ich zu dem, was ich da von mir lasse, auch wirklich stehen? Kann ich in einem halben Jahr, in einem Jahr, in fünf Jahren noch sagen: „Das hab ich gesagt!“, oder muss ich das, wenn ich Kritik bekomme, wieder löschen?

Wir leben im so genannten Informationszeitalter, wir müssen Informationen zwangsläufig filtern (ausser es interessiert uns nicht was wir konsumieren). Wer sich z.B. den Spiegel, den Stern kauft, erwartet dort auch keine 50 Seiten Kochrezepte und 5 Seiten Themen, die zum eigentlichen Magazin passen. Und wenn, wird man danach das Magazin nicht mehr kaufen.

Daher bitte eines vor Augen halten: Ein wenig Denken hat noch niemandem geschadet…

Die schlechte Kinderstube des Markus Lanz

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Markus Lanz hier, Markus Lanz da – langsam mag man es nicht mehr hören. Aber, man muss sagen, es muss sich mit dem Thema beschäftigt werden.
Ich finde es bezeichnend für die Branche (bestehend aus Print- und Fernsehmedien), dass sie an allen Ecken inzwischen die Petition gegen Herrn Lanz verteufelt. Dieter Nuhr z.B. spricht von „Returntastendrückerrevolutionäre“. Nicht verwunderlich, schließlich ist er ja auch ein Kind des Fernsehens. Andere wiederum reden von Hexenjagd, von digitaler Lynchjustiz.

Durch diese Onlinepetitionen allerdings, auch wenn sie von manchen verhasst sind, finden Normalsterbliche ein Sprachrohr. Und ja, durch Onlinepetitionen ist einiges erreicht worden.


Entgegen der Meinung des ZDF ist dieser Fauxpas von Herrn Lanz kein einmaliger Ausrutscher, sondern zeigt kontinuierlich dessen schlechte Kinderstube. Auch bei dem Interview mit Serdar Somuncu glänzte Lanz mit inkompetenten Meinungen und extremen Halbwahrheiten. Nicht zu wissen ist eigentlich nichts Schlimmes, auf seiner Unwissenheit zu beharren und Wissende dann mit Unwissen zu verbessern allerdings…

Einfach umschalten? Nachdem wir ja die Gebührenreform haben, jeder Haushalt das Gehalt von Herrn Lanz somit zahlt, ist es mit einem Umschalten nicht getan.

Die Geister die ich rief…

Bild von dailyinvention (Flickr) unter CC-Lizenz

Bild von dailyinvention (Flickr) unter CC-Lizenz

Ich gebe zu, ich mag Markus Lanz nicht, habe mir schon überlegt, ob ich mich überhaupt zum Thema Markus Lanz äußern sollte, da ich durch meine Abneigung tendenziell eher gegen ihn schreiben werde, also keinen neutralen Blick auf die ganze Geschichte habe. Nun, ich habe trotzdem mal meine Gedanken zum Thema Lanz-Petition zusammengefasst.

Lassen wir also mal die Person Markus Lanz außen vor und beschäftigen uns mit der Sache selber, die da in Gang gekommen ist.

Ein Moderator liefert schlechte Arbeit ab und das Publikum buht ihn dafür digital aus. So weit so gut.

Natürlich bleiben 200.000 Buh-Rufe innerhalb weniger Tage nicht ungehört und die Presse stürzt sich auf das Thema. Zunächst natürlich sensationsheischend auf der Seite der Buh-Rufer. Dann aber scheint der gleichen Presse ein Licht aufzugehen. Nämlich, dass wenn sie selber schlechte  Arbeit abliefern, ihnen das gleiche Schicksal blühen könnte. Oh ha, das darf natürlich nicht passieren. Also wird in merkelhafter Art und Weise eine neue Weltmeisterschaft im zurückrudern ausgetragen. Der Spiegel findet auf einmal das Lanz Unrecht geschieht und fragt „Seit wann darf ein Journalist nicht mehr kritisch nachfragen?“ und stellt fest „…niemand ist gezwungen seine Sendung einzuschalten. Wem sie nicht gefällt, der kann zwischen zig anderen Fernsehkanälen wählen…“. Dutzende weitere Publikationen und Künstler stellen sich in der Folge ebenfalls hinter Lanz.

Doch ist es wirklich so, dass das einzige Recht der Meinungsäußerung die dem Zuschauer zugestanden wird, das Recht ist abzuschalten? Haben die Sender nicht in mühevoller Kleinarbeit versucht den Zuschauer  zum mitmachen zu bewegen? Sicherlich haben sich die Sender das anders vorgestellt und gehofft dass das Mitmachen ausschließlich dazu dient durch Zuschaueranrufe Geld zu verdienen und den Zuschauer durch Mitmachaktionen emotional an sich zu binden. Nur leider hat der Zuschauer nun auch den Weg entdeckt seine Meinung auch im Negativen zu äußern.  So lange dabei keine Beleidigungen fallen ist es durchaus legitim eine Meinung zu Lanz zu haben und wenn einem danach ist, diese auch Anderen mitzuteilen. Natürlich war es bequemer für die Fernsehmacher, als der Zuschauer die Möglichkeit der direkten Reaktion noch nicht hatte über Missstände oder Missverhalten hinweg zu sehen, aber wie gesagt, diese Zeit ist vorbei und wird nie wieder kehren. Auch nicht, wenn die Fernseh- und Zeitungsmacher noch so verzweifelt versuchen den schon lange nicht mehr vorhandenen Status Quo zu verteidigen. Wie gesagt: Die Geister die ich rief……

Eines immerhin haben die Zuschauer so gemacht wie der Spiegel es sich gewünscht hat. „Wetten Dass…?“ hatte gestern die schlechteste Quote in der Geschichte der Sendung.

Und den jenigen die nun noch den oft gehörten Ruf „der wichtigeren Probleme“ auf’s Tablett bringen. Keiner verbietet es denjenigen auch Petitionen zu schreiben, Meinungen zu äußern usw.